Zertifizierung von Myasthenie-Zentren

 
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Verfahrensablauf

Die Zertifizierung durch die DMG erfolgt auf Grundlage eines ganztägigen Audits vor Ort unter Berücksichtigung weiterer, vorab übermittelter Unterlagen.
Das Zentrum stellt die im Vorfeld des Audits benötigten Informationen zur Verfügung, welche an die Auditoren der DMG weitergeleitet werden. Darüber hinaus wird eine Stichprobe von Patientenakten für eine Einzelfalldiskussion im Rahmen des Audits ermittelt.
Das Audit selbst wird von zwei Fachauditoren der DMG, einem Auditor des BQS-Instituts sowie einem Patientenvertreter durchgeführt und schließt neben der Begehung des Myastheniezentrums eine Einzelfalldiskussion ausgewählter Behandlungsverläufe sowie eine Erörterung von Qualitätsaspekten mit der Leitung des Zentrums im Sinne eines Peer-Review ein. Nach dem Audit wird ein Auditbericht erstellt, welcher dem Krankenhaus zur Verfügung gestellt wird und eine Empfehlung der Auditoren an die DMG im Hinblick auf die Zertifikatserteilung enthält.
Bei erfolgreichem Abschluss des Zertifizierungsverfahrens erteilt die DMG das Zertifikat „Integriertes Myastheniezentrum nach den fachlichen Anforderungen der Deutschen Myasthenie Gesellschaft“ für die Dauer von drei Jahren (bzw. nach fünf Jahren nach der zweiten und jeder weiteren Rezertifzierung).
In fachlich begründeten Fällen kann die DMG auf Empfehlung der Auditoren die Zertifikatserteilung mit der Auflage verbinden, dass Nachbesserungen seitens des Zentrums durch Vorlage von Dokumenten oder durch ein Zwischenaudit nachgewiesen werden.